Angeltipps

April 6th, 2009

Bleie tarnen
Bei scheuen Fischen lohnt es sich oft Tarnbleie einzusetzten, wobei das Wort Blei nicht ganz richtig ist. Zum einen verwende ich selbst kaum noch echtes Blei, da es sich hierbei um ein schwerabbaubares, für das Ökologiesystem nicht absorbierbares Schwermetall handelt. Statt dessen bin ich dazu über gegangen, normale möglichst runde Steine zu sammeln und diese dann mit einem dünnen Bohrer anzubohren. Anschließend wird mit Zweikomponentenkleber ein Tönnchenwirbel in das gebohrte Loch geklebt. Fertig ist unser Tarnblei made by nature. Unauffälliger geht’s nicht. Wer nicht ohne Blei auskommt kann sein Blei trotzdem tarnen. Dazu nimmt er einfach durchsichtiges Silikon (gibt’s im Baumarkt in Kartuschen zu kaufen) und reibt sein Blei damit ein. Danach legt er das Blei und Sand ein und „paniert“ es damit. Es dauert natürlich etwas bis das Silikon getrocknet ist, dafür hat der Angler dann ein perfekt getarntes Blei.

Kaffee für Würmer
Jeder kennt es: schon nach wenigen Stunden ist der Wurm nicht mehr zu gebrauchen.Leider haben Würmer die unangenehme Eigenschaft sehr schnell das zeitliche zu segnen bzw. sie hängen nur schlapp am Haken und bewegen sich nicht. Dem kann man entgegenwirken indem man unter die Erde, in der man die Würmer hältert, etwas Kaffeesatz gibt. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden und die Würmer sind danach fit wie Nachbars Lumpi.

Tipps zum Angeln

April 6th, 2009

Schnur mit Spülmittelkonzentrat behandeln
Wer kennst das nicht, wenn an einem windigen Tag oder beim Fischen im Fluss die schwimmende Schnur einen riesigen Schnurbogen bildet, der zum einen die Pose abtreiben läßt und zum anderen den Abhieb erschwert, da man zuerst die restlich Schnur aus dem Wasser heben muss. Ein einfacher Trick um dem entgegen zu wirken ist, die Schnur vor dem Angeln auf der Rolle mit etwas Spülmittel zu behandeln. Die in dem Spülmittel befindlichen Tenside (waschaktive Substanzen) setzen die Oberflächenspannung des Wassers herab und lassen die Schnur sinken. Das Spülmittel löst sich selbstständig nach einiger Zeit von der Schnur.

Günstiger Anfüttern
Anfüttern kann auf die Dauer sehr teuer werden, vor allem wenn man das teure Futter verwendet, dass im Handel angeboten wird. Viel einfacher ist es , sich über den Großhandel eine Packung Futter zum kleinen Preis zu holen. In Bayern bekommt man Futter z.B. über die Baywa. Dort kosten 25kg Hartmais (ideal wenn man´s auf die großen Friedfische abgesehen hat, da die Kleinen den Mais nicht vom Haken ablutschen können.) ca. 5-7 Euro. Ein Sack hält meistens 1 Jahr. Man bekommt aber auch noch andere interessante Futtermittel. Pellets gibt´s zum Schleuderpreis, natürlich auch im 25kg Sack. Die kosten belaufen sich auf max. 8-10 Euro. Bei den Pellets handelt es sich meist um Pferdefutter, Kaninchen oder Hühnerfutter. Das tut ihr Fängigkeit aber keinen Abbruch. Im Gegenteil. Da sie sich im Wasser recht schnell auflösen und die Fische kaum sättigen sind sie ideal zum Anfüttern.

Tipps – Friedfische

April 6th, 2009

Man geht oft davon aus Friedfische seinen einfacher an den Haken zu bekommen, aber weit gefehlt! Doch auch der unerfahrenste Angler wird sie mit folgenden Tipps zu überlisten wissen, eine Lösung aus verschiedenen Aromastoffen. Karpfenangler benutzen ihn schon seit langem mit großem Erfolg. Auch zum Friedfischen mit der Pose oder am Grund eignet sich Dipp hervorragend. Man taucht seine Köder einfach in das gefäß mit dem Dipp und läßt sie längere Zeit darin ruhen. Je länger, desto länger gibt der gedippte Hakenköder nachher im Wasser das Aroma ab. Nun zur Herstellung: Man nehme eine Schüssel mit Wasser und bringe dieses zum kochen. Danach gibt mal schrittweise Zucker hinzu, bis er sich nicht mehr löst (also bis unten am Boden erste Zuckerkörnchen ungelöst auftreten). Danach läßt man diese Sirupartige Mischung abkühlen. Nun kann man noch etwas Flavour (Geruchsstoff) hinzugeben. Fertig. Aber der Dipp fängt auch so, allerdings nur Friedfische es sei denn ihr gebt ein fischiges Aroma dazu. Beim Wettfischen rühre ich mit der Zuckerlösung mein Grundfutter an das hat zwei Vorteile. Erstens klebt es die Lösung richtig gut zusammen, was weitere Würfe mit dem Fütterball ermöglicht, zum andere duftet die Mischung dadurch besser.

Tipps- tolles Foto vom Fang

April 6th, 2009

Viele wollen ein schönes Foto von ihrem Fisch haben. Beim Abholen vom Entwickeln erleben die meisten aber ihre erste Ernüchterung. Hier einige Tips die man beachte sollte, um gute Fotoergebnisse zu erzielen. Wollt ihr das der Fang größer wirkt, dann hebt ihn einfach in Richtung Kamera. Am besten mit ausgestreckten Armen. Das ist vor allem für die etwas größeren Personen wichtig, da selbst ein 20 Pfünder vor einer 1,90m Person klein wirkt. Eine wesentliche Rolle spielt auch das Licht. Hier ist zu beachten, das die Sonne nie hinter dem Fänger ist, da sonst die Kamera die falsche Belichtungsautomatik wählt und das Foto viel zu dunkel wird. Am besten ist´s wenn die Sonne dem Fänger von vorne oder von der Seite bestrahlt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Hintergrund. Profis wählen meist die „grüne Mauer“ was soviel heißt wie grüne Vegetation als Hintergrund. Hierbei ist zu beachten dasder Hintergrund nicht zu belebt wirkt, also keine Kühe die rumlaufen oder ne Schnellstraße als Hintergrund. Um die gefürchteten roten Augen zu vermeiden muss man drauf achten, dass der Blitz nicht auf Augenhöhe ausgelöst wird. Für die Angler unter euch die eine Spiegelreflexkamera besitzen kennen das Problem mit der Tiefenschärfe. Oft stellt sich das Problem was soll ich anfokusieren sprich auf was soll ich scharf stellen, auf den Fisch oder auf den Fänger. Das Problem läßt sich am geschicktesten lösen indem man die Verschlußzeit erhöht und als Blende z.B. 11 oder 16 wählt. Das macht natürlich den Einsatz eines Stativs meistens unabkömmlich. Wahlweise kann man auch einen höher empfindlichen Film wählen z.B. ASA/ISO 400. Ich für meinen Teil verwende nach Möglichkeit nur ASA/ISO 100/200 Filme da sie eine optimale Farbgebung und eine knackige Körnung garantieren. Auch der Einsatz von optischen Filtern (Poolfilter) ist zu empfehlen. Sie nehmen die Lichtspiegelungen von der Wasseroberfläche.

Wie man Fisch räuchert

April 6th, 2009

Man kann frischen Fisch nicht einfach in einen Räucherofen stecken und hoffen dass er gelingt! Das richtige Räuchern von Fischen im Räucherofen ist eine Kunst für sich. Jeder erfahrene Fischräucherer hat im Laufe der Jahre seine eigenen Tricks und Raffinessen entwickelt um den Fisch so zu räuchern wie er ihm am Besten schmeckt. Diese Anleitung zum Räuchern von Fischen ist also keine zwanghafte und nicht die einzige Lösung. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Räucherrezepte. Wir wollen Ihnen nur eine Anleitung geben wie Sie es Anfangs am Besten machen sollten. Von mal zu mal werden Sie die Räuchertechnik dann sicherleich auf Ihre eigenen Vorlieben abstimmen. Ca. 12 Stunden bevor man das Räuchern beginnt legt man die Fischen in eine Salzlake ein. Für 3-4 normalgroße Fische nehmen Sie ungefähr ein Mischverhältnis von ganz grob gesagt ca. 500 g Salz auf 10 Liter Wasser. Die Fische müssen im Salzbad komplett unter Wasser liegen, damit sich die Salzlösung gleichmäßig verteilen kann. Nach 12 Stunden entnehmen Sie die Fische dann dem Salzbad, spülen Sie gründlich mit etwas Wasser ab und tupfen sie anschließend gründlich mit etwas Küchenpapier trocken. Die Auswahl ob Sie Räucherschrank oder Räuchertonne wählen ist Ihnen überlassen und man kann die Frage eigentlich nicht pauschal beantworten. Jeder Angler der seinen Fisch räuchert hat seine eigenen Vorlieben bezüglich des Materials zum Fischräuchern. Das gesamte Räuchermaterial bekommen Sie in den vielen verschiedenen Onlineshops im Internet oder bei Ihrem Fachhändler um die Ecke.

Angeln in Buchten

April 6th, 2009

Angeln kann nicht immer und überall funtionieren. Neben dem Köder sind auch Ort und Jahreszeit von Bedeutung. Im folgenden werden besonderheiten vom Angeln in Buchten beschrieben. Buchten ziehen nicht nur Fische, sondern auch so manchen Angler in ihren Bann. Ich betrachte sie (natürlich übertrieben) immer wie ein gut isoliertes Wohnhaus. Sie sind besser vor äußeren Wettereinflüssen, starken Strömungen und Wasserzirkulationen geschützt. Deshalb neigen sie eher zur Verlandung als andere Bereiche eines Gewässers, denn Schwebstoffe lagern sich dort leichter am Gewässerboden ab. Buchten sind deshalb oft auch flacher und wärmen sich durch Sonnenstrahlen im Frühjahr deutlich leichter auf. Meist ist auch die Vegetation unter Wasser besser ausgebildet bzw. auch teilweise anders. Durch höhere Temperaturen durch die Frühjahrssonne kommt der Biomotor natürlich auch eher in Gang, sowohl Futtertierchen und Kleinfische als auch die Räuber folgen in diese für längere Zeit gemütliche Wohnung. Häufig werden hier auch neue Familien gegründet, die meisten Fische nutzen solche Orte oft auch gern, um abzulaichen. Erst laichen meist die Räuber, dann die Futterfischchen und es gibt für etliche Wochen für alle Fische einen reich gedeckten Tisch.. Buchten scheinen alles zu bieten, was sich ein Räuber für ein erfülltes Leben bietet. Offene Buchten sind im Frühjahr sogar richtige Warmwasserstationen, wenn an einem sonnigen Tag das erwärmte Oberflächenwasser in einer solchen Bucht regelrecht gesammelt wird. Insbesondere Hecht- und Meerforellenangler wissen diesen Umstand sehr zu schätzen.

Angeln an Landzungen

April 6th, 2009

Angeln kann nicht immer und überall funtionieren. Neben dem Köder sind auch Ort und Jahreszeit von Bedeutung. Im folgenden werden besonderheiten vom Angeln an Landzungen beschrieben. Das stark erwärmte Flachwasser mit häufig mulmigem Boden bietet dann zu wenig Sauerstoff. Die „Luft“ wird stickig und der Fisch muss „raus“. Das, was es im Frühjahr zu meiden galt, wird von den Räubern jetzt gezielt gesucht: Bewegtes, zirkulierendes Wasser und damit ein „erträglicher Standort“ mit strategisch günstigem Umfeld. Landzungen ragen in den Gewässerkörper hinein und „brechen“ damit die im Wasser existierenden Strömungen und Zirkulationen. Dort liegen also immer verschiedene Temperaturzonen dicht beieinander und es gibt deshalb ein deutlich breiteres Spektrum an Wohlfühlbereichen für Räuber UND ihre Beutefische. Immer hoch interessant für kapitale Räuber sind Bereiche, die neben einem guten „Wohlfühlbereich“ auch ein ordentliches Futterangebot bieten. Gerade im Sommer lieben die Futterfische nämlich häufig das wärmere Wasser, wogegen die Räuber etwas dunklere bzw. kühlere Zonen vorziehen. Landzungen sind deshalb ausgesprochen gute Plätze, denn hier gibt es neben häufig ausgedehnten warmen Plateaus unter Wasser (die Landzunge über Wasser verläuft meist unter Wasser flach weiter!) auch meist tiefere Gewässerbereiche in der Nähe. Das lieben große Räuber im Sommer, wenn Sie am Tage dem grellen Sonnenlicht in tiefes Wasser ausweichen können und zur Jagd am Morgen oder Abend auf die Plateaus bzw. deren Kanten einen schnellen Imbiss zu sich nehmen können.

Hello world!

September 29th, 2008

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