Als Hobbyangler freut man sich, wenn man Zuhause stolz seinen Fang präsentieren kann. Jedoch stehen viele Angler nach dem Sportspaß vor dem Problem der richtigen Zubereitung. Welse und Karpfen, die zu den Arten der Süßwasserfische zählen und hauptsächlich in Flüssen gefangen werden, haben häufig den Nachteil schlammig und muffig zu schmecken. Werden die lebenden Tiere für mehrere Tage in klarem Wasser, beispielsweise in der Badewanne, gewässert verlieren sie ihren unangenehmen Beigeschmack. In zahlreichen Bundesländern fällt der Heimtransport lebender Fische jedoch unter Tierquälerei und ist daher verboten. Bei Wels kann der tranige, penetrante Geschmack vermieden werden, indem nach dem Ausnehmen, Haut und Fettschicht vom Filet entfernt werden. Auch die Innereien sollten unbedingt entsorgt werden. Wels kann auf viele Arten zubereitet werden. Sein Fleisch ist weiß, fest, aromatisch und nahezu grätenfrei, daher eignet er sich auch gut zum Braten oder zur Zubereitung auf dem Grill. Ein beliebtes Wels- bzw. Waller-Rezept ist die Zubereitung im Wurzelsud, also in einem Aufguss aus Lauch, Sellerie, Möhren, Wacholderbeeren und Weißwein. In den USA ist es typisch den Waller bzw. Catfish paniert zu frittieren und mit einer Art von Remoulade zu servieren.
Der hierzulande sowie in Oberösterreich traditionell an Weihnachten und Silvester servierte Karpfen blau ist ein Gericht, das seinen Namen der prägnanten Farbgebung der Schleimschicht der Fischhaut verdankt. Durch einen bestimmten Zubereitungsprozess, das sogenannte Blaukochen, bei dem Süßwasserfische im Ganzen in Salzwasser und mit der Zugabe von Essig gekocht werden, entsteht die charakteristische Färbung. Ob der Fisch gar ist, erkennt man daran, dass sich die Rückenflosse leicht rausziehen lässt. Es gibt nahezu unbegrenzt viele Arten, auf die der selbstgefangene Fisch zubereitet und auf dem
schicken Tisch serviert werden kann. Selbstgemacht schmeckt immer gut und selbstgefischt sowieso.
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Richtige Zubereitung von selbstgeangeltem Fisch
Thursday, November 3rd, 2011Tipps – Friedfische
Monday, April 6th, 2009Man geht oft davon aus Friedfische seinen einfacher an den Haken zu bekommen, aber weit gefehlt! Doch auch der unerfahrenste Angler wird sie mit folgenden Tipps zu überlisten wissen, eine Lösung aus verschiedenen Aromastoffen. Karpfenangler benutzen ihn schon seit langem mit großem Erfolg. Auch zum Friedfischen mit der Pose oder am Grund eignet sich Dipp hervorragend. Man taucht seine Köder einfach in das gefäß mit dem Dipp und läßt sie längere Zeit darin ruhen. Je länger, desto länger gibt der gedippte Hakenköder nachher im Wasser das Aroma ab. Nun zur Herstellung: Man nehme eine Schüssel mit Wasser und bringe dieses zum kochen. Danach gibt mal schrittweise Zucker hinzu, bis er sich nicht mehr löst (also bis unten am Boden erste Zuckerkörnchen ungelöst auftreten). Danach läßt man diese Sirupartige Mischung abkühlen. Nun kann man noch etwas Flavour (Geruchsstoff) hinzugeben. Fertig. Aber der Dipp fängt auch so, allerdings nur Friedfische es sei denn ihr gebt ein fischiges Aroma dazu. Beim Wettfischen rühre ich mit der Zuckerlösung mein Grundfutter an das hat zwei Vorteile. Erstens klebt es die Lösung richtig gut zusammen, was weitere Würfe mit dem Fütterball ermöglicht, zum andere duftet die Mischung dadurch besser.
Wie man Fisch räuchert
Monday, April 6th, 2009Man kann frischen Fisch nicht einfach in einen Räucherofen stecken und hoffen dass er gelingt! Das richtige Räuchern von Fischen im Räucherofen ist eine Kunst für sich. Jeder erfahrene Fischräucherer hat im Laufe der Jahre seine eigenen Tricks und Raffinessen entwickelt um den Fisch so zu räuchern wie er ihm am Besten schmeckt. Diese Anleitung zum Räuchern von Fischen ist also keine zwanghafte und nicht die einzige Lösung. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Räucherrezepte. Wir wollen Ihnen nur eine Anleitung geben wie Sie es Anfangs am Besten machen sollten. Von mal zu mal werden Sie die Räuchertechnik dann sicherleich auf Ihre eigenen Vorlieben abstimmen. Ca. 12 Stunden bevor man das Räuchern beginnt legt man die Fischen in eine Salzlake ein. Für 3-4 normalgroße Fische nehmen Sie ungefähr ein Mischverhältnis von ganz grob gesagt ca. 500 g Salz auf 10 Liter Wasser. Die Fische müssen im Salzbad komplett unter Wasser liegen, damit sich die Salzlösung gleichmäßig verteilen kann. Nach 12 Stunden entnehmen Sie die Fische dann dem Salzbad, spülen Sie gründlich mit etwas Wasser ab und tupfen sie anschließend gründlich mit etwas Küchenpapier trocken. Die Auswahl ob Sie Räucherschrank oder Räuchertonne wählen ist Ihnen überlassen und man kann die Frage eigentlich nicht pauschal beantworten. Jeder Angler der seinen Fisch räuchert hat seine eigenen Vorlieben bezüglich des Materials zum Fischräuchern. Das gesamte Räuchermaterial bekommen Sie in den vielen verschiedenen Onlineshops im Internet oder bei Ihrem Fachhändler um die Ecke.