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Angelseen in Deutschland

Monday, September 26th, 2011

Allgemeine Informationen zu den Angelseen Deutschlands
In Deutschland findet sich eine Vielzahl an wunderschön gelegenen, gut gepflegten und sauberen Seen, die ideal zum Angeln sind. Dabei kann man einerseits die reizvolle Umgebung genießen und andererseits das Angeln an sich qualitativ genießen.
Allerdings unterscheiden sich die Seen auch erheblich voneinander. Dabei spielen Faktoren wie Größe, Tiefe, Wasserqualität, Fischbestand, Fischvorkommen, natürlichem Nahrungsvorkommen und dem Durchschnitt der Wassertemperatur.

Empfehlenswerte Ausflugsziele für Angler

Ein gutes Anlaufziel ist zweifellos der Bodensee in Baden-Württemberg / Bayern.
Im Norden Deutschlands, in den Mecklenburgischen Seenplatten gelegen, befindet sich der Müritzsee.

Der Vorteil hier besteht darin, dass diese Seen nicht künstlich angelegt sind. Es handelt sich also um natürliche Gewässer, die eine beträchtliche Größe und Tiefe sowie ein sehr gutes Klima zu ihren Vorteilen zählen können.

Auch der Fühlinger See in Köln ist ein reizvolles Anglerziel. Hier lassen sich Tiefenunterschiede von 3 bis 19 Metern erreichen, da der See nur durch das Grundwasser versorgt wird.

Fangmethoden und -ziel

So wie die Angelseen in verschiedenartiger Beschaffenheit in ganz Deutschland vorkommen, so sind auch die Angelmethoden und das Fischvorkommen unterschiedlich.

In den genannten Seen lassen sich beliebte Fische wie Karpfen, Hecht, Zander oder auch Aal hervorragend fangen.

Besondere Herausforderungen stellt das Karpfenangeln auch für Neulinge im Angelsport dar. Hier kommen technische Geräte erst richtig zum Einsatz, da ein gewisser Kraftaufwand und gute Reaktionsfähigkeit benötigt wird. Um mit der technischen Angelausstattung korrekt umgehen zu können, empfiehlt es sich immer Werkzeug beim Angeln dabei zu haben, und technisch im Heimwerkerbereich auf dem neusten Stand zu sein. Das Schleppangeln mit Boot ist am erfolgreichsten zwischen April und Oktober, wenn der Hecht sich im flachen Gewässer aufhält.

Nebenher die Landschaft in vollen Zügen genießen

Nicht nur die beträchtliche Größe, sondern auch die kulturell hochwertige und wirtschaftlich blühende Umgebung sind ein Anreiz. So können nämlich auch in Pausen des Angelns schöne Eindrücke am Ausflugsort gesammelt werden. Das Wasser hat eine hervorragende Qualität und der Fischbestand ist ausgezeichnet.
Der Müritzsee beeindruckt durch seine wunderschöne, naturbelassene Landschaft und das unvergleichliche Klima durch die Lage bedingt. Hier können erholsame Anglerausflüge geplant werden.

Tipps zum Raubfischangeln

Monday, April 6th, 2009

Fehlbisse an Köderfischen vermeiden
Mit vorbebleiten Posen zu angeln, die man im Fachhandel kaufen kann. Beim anbieten des Köderfisches auf Grund kann man die Pose überbleien mit einer Kette von kleinen Schrotbleien, die ebenfalls auf dem Grund liegen. Jetzt bleibt der Köder auch bei Windstärken am richtigen Platz liegen und beim Zander-, Aal- und Hechtangeln spüren die Fische nach dem Biss kaum einen Widerstand. Soll der Köder über Grund angeboten werden, benötigt man ein längeres Vorfach von 1,00 – 1,50 Meter. Die Bleikette lässt man am Grund liegen und pumpt den Köderfisch Luft ein, so dass er um die Vorfachlänge aufsteigt.

Wie man Zander mit Kunstködern angelt
Mit Kunstködern zu angeln erfordert einiges an Geschick. Der wichtigste Augenblick beim Angeln mit Jigs ist das Fallen und Abtaumeln des Köders. Beim Auftreffen des Köders auf dem Wasser, sollte die Schnur bereits gestrafft sein und das Absinken unter hoher Anspannung verfolgt werden. Dabei sollte man bei der Sinkphase jede kleine Bewegung oder Zuckung sofort mit einem Anhieb tätigen. Die meisten Bisse hat man nachdem der Köder auf Grund angekommen ist. Durch hohe Konzentration lässt man den Jig durch einen Zupfer aufsteigen und wieder kontrolliert zurück taumeln. Manchmal lässt man den Köder etwas länger am Boden liegen, oder man zieht ihn sogar gleichmäßig über Grund. Abwechselnde Varianten gehören zum Zanderangeln dazu, genau so wie für verschiedene Arten von Kunstködern. Beim Zanderangeln kann es passieren, dass auch ein Hecht anbeisst, deshalb sollte man ein feines geflochtenes Stahlvorfach bei der Raubfischmontage mit berücksichtigen.

Tipps zur Anfütterung und Ködern

Monday, April 6th, 2009

leckeres Friedfisch-Futter
Der Grundstoff zum Friedfischfutter mischen ist das Paniermehl. Zum Stippen und Anfüttern auf Friedfische braucht man eine Menge davon. Eine gute Möglichkeit alte Brötchen und Brotreste noch zu verwenden ist es, die Brotreste zur Herstellung von Friedfischfutter zu verwenden. Brot- und Brötchen, lassen sich im getrocknetem Zustand sehr gut mit einer Küchenreibe oder einer Paniermühle zu Paniermehl verarbeiten. Wer das Paniermehl ohne dickere Reste haben möchte, kann es anschließend noch durch ein feines Sieb geben.

Karpfen mit Zucker anlocken
Man nimmt einige Stücke Würfelzucker und bohrt kleine Löcher hinein. Jetzt kann man je nach Wurfweite, die Zuckerstücke auf die Hauptschnur ziehen und so das Wurfgewicht erhöhen. Als besonderen Anreiz für die Karpfen und Schleien, kann man dem Zucker noch mit Geruchsstoffen versehen. Der Zucker löst sich im Wasser sekundenschnell auf, so dass der leichte Köder auf der Wasseroberfläche aufschwimmt. Die Fische werden von den aufgelösten Duftstoffen unwiderstehlich angelockt.

Wenn die Fische außer Reichweite sind
… dann sollte man sie bewerfen! Man nimmt eine Zwille und schießt ein paar Brocken (ohne Haken) in die Nähe der Karpfen. Dann wird ein trockenes Brötchenstück mit einen Haken versehen und platziert es ebenfalls zu den anderen Stücken. Bald werden die Fische anfangen, sich ein Stück nach den anderen einzuschmatzen, bis sie den Köder mit Haken nehmen und im Drill des Anglers sind.

Wie man Fische findet

Monday, April 6th, 2009

Jeder der mal in unbekannten Gewässern angeln muss, hat stets das Problem nicht zu wissen wo sich die Fische befinden. Im Folgenden sind einige Lieblingsstandorte von Fischen aufgelistet:
Versunkene Äste und Bäume: In diesen Verstecken, in den Unterwasserästen fühlen sich besonders die Raubfische wohl. Dort lauern Hechte und warten auf Beutefische. Versunkene Bäume sind für Waller sehr anziehend und in der Dämmerung gehen sie auf Raubzug. Wenn man an diesen Stellen angelt, muss nach dem Anbiss der Fisch unbedingt gehalten werden, so dass er nicht in die Unterwasserdeckung flüchten kann und durch Abriss verloren geht.
Angeln an Inseln: In jeder Jahreszeit ist um den Inseln herum immer Fisch angesagt. Durch die Flachzonen im Inselbereich rund um, haben Fische ein Futterangebot von Insekten und Kleinfischen in Hülle und Fülle. Hier halten sich besonders gerne Karpfen auf. Jetzt braucht nur noch Futterplätze (mit Mais, Boilies) anlegen, um sie auf die Schuppen zu legen.
Überhängende Büsche: Unter überhängenden Gebüsch halten sich verschiedene Fischarten auf, weil oft Käfer, Raupen, Schnecken und Insekten herabfallen und buchstäblich den Fischen ins Maul fallen. Wenn man mit diesen Naturködern gleich dicht an den Ästen angelt, hat man sie schnell am Haken. Weitere gut Köder sind Maden und Würmer.
Angel an Bacheinläufen: Gerade im Sommer, wenn der Sauerstoff im See abnimmt, suchen Fische sich die sauerstoffreichsten Stellen aus. Dies ist dann der Bereich an den Bacheinläufen, der dem See mit sauerstoffreicheren Wasser anreichert. Außerdem wird für die Fische noch eine Menge Flugnahrung mit angespült. Wenn Angler an diesen Stellen ihre Angel auswerfen, wird der Erfolg nicht lange ausbleiben.
Angeln an Schilfkanten: Im Frühjahr, nach der Laichzeit stehen dort die Hechte aus.

Angeltipps

Monday, April 6th, 2009

Bleie tarnen
Bei scheuen Fischen lohnt es sich oft Tarnbleie einzusetzten, wobei das Wort Blei nicht ganz richtig ist. Zum einen verwende ich selbst kaum noch echtes Blei, da es sich hierbei um ein schwerabbaubares, für das Ökologiesystem nicht absorbierbares Schwermetall handelt. Statt dessen bin ich dazu über gegangen, normale möglichst runde Steine zu sammeln und diese dann mit einem dünnen Bohrer anzubohren. Anschließend wird mit Zweikomponentenkleber ein Tönnchenwirbel in das gebohrte Loch geklebt. Fertig ist unser Tarnblei made by nature. Unauffälliger geht’s nicht. Wer nicht ohne Blei auskommt kann sein Blei trotzdem tarnen. Dazu nimmt er einfach durchsichtiges Silikon (gibt’s im Baumarkt in Kartuschen zu kaufen) und reibt sein Blei damit ein. Danach legt er das Blei und Sand ein und „paniert“ es damit. Es dauert natürlich etwas bis das Silikon getrocknet ist, dafür hat der Angler dann ein perfekt getarntes Blei.

Kaffee für Würmer
Jeder kennt es: schon nach wenigen Stunden ist der Wurm nicht mehr zu gebrauchen.Leider haben Würmer die unangenehme Eigenschaft sehr schnell das zeitliche zu segnen bzw. sie hängen nur schlapp am Haken und bewegen sich nicht. Dem kann man entgegenwirken indem man unter die Erde, in der man die Würmer hältert, etwas Kaffeesatz gibt. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden und die Würmer sind danach fit wie Nachbars Lumpi.

Tipps zum Angeln

Monday, April 6th, 2009

Schnur mit Spülmittelkonzentrat behandeln
Wer kennst das nicht, wenn an einem windigen Tag oder beim Fischen im Fluss die schwimmende Schnur einen riesigen Schnurbogen bildet, der zum einen die Pose abtreiben läßt und zum anderen den Abhieb erschwert, da man zuerst die restlich Schnur aus dem Wasser heben muss. Ein einfacher Trick um dem entgegen zu wirken ist, die Schnur vor dem Angeln auf der Rolle mit etwas Spülmittel zu behandeln. Die in dem Spülmittel befindlichen Tenside (waschaktive Substanzen) setzen die Oberflächenspannung des Wassers herab und lassen die Schnur sinken. Das Spülmittel löst sich selbstständig nach einiger Zeit von der Schnur.

Günstiger Anfüttern
Anfüttern kann auf die Dauer sehr teuer werden, vor allem wenn man das teure Futter verwendet, dass im Handel angeboten wird. Viel einfacher ist es , sich über den Großhandel eine Packung Futter zum kleinen Preis zu holen. In Bayern bekommt man Futter z.B. über die Baywa. Dort kosten 25kg Hartmais (ideal wenn man´s auf die großen Friedfische abgesehen hat, da die Kleinen den Mais nicht vom Haken ablutschen können.) ca. 5-7 Euro. Ein Sack hält meistens 1 Jahr. Man bekommt aber auch noch andere interessante Futtermittel. Pellets gibt´s zum Schleuderpreis, natürlich auch im 25kg Sack. Die kosten belaufen sich auf max. 8-10 Euro. Bei den Pellets handelt es sich meist um Pferdefutter, Kaninchen oder Hühnerfutter. Das tut ihr Fängigkeit aber keinen Abbruch. Im Gegenteil. Da sie sich im Wasser recht schnell auflösen und die Fische kaum sättigen sind sie ideal zum Anfüttern.

Tipps- tolles Foto vom Fang

Monday, April 6th, 2009

Viele wollen ein schönes Foto von ihrem Fisch haben. Beim Abholen vom Entwickeln erleben die meisten aber ihre erste Ernüchterung. Hier einige Tips die man beachte sollte, um gute Fotoergebnisse zu erzielen. Wollt ihr das der Fang größer wirkt, dann hebt ihn einfach in Richtung Kamera. Am besten mit ausgestreckten Armen. Das ist vor allem für die etwas größeren Personen wichtig, da selbst ein 20 Pfünder vor einer 1,90m Person klein wirkt. Eine wesentliche Rolle spielt auch das Licht. Hier ist zu beachten, das die Sonne nie hinter dem Fänger ist, da sonst die Kamera die falsche Belichtungsautomatik wählt und das Foto viel zu dunkel wird. Am besten ist´s wenn die Sonne dem Fänger von vorne oder von der Seite bestrahlt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Hintergrund. Profis wählen meist die „grüne Mauer“ was soviel heißt wie grüne Vegetation als Hintergrund. Hierbei ist zu beachten dasder Hintergrund nicht zu belebt wirkt, also keine Kühe die rumlaufen oder ne Schnellstraße als Hintergrund. Um die gefürchteten roten Augen zu vermeiden muss man drauf achten, dass der Blitz nicht auf Augenhöhe ausgelöst wird. Für die Angler unter euch die eine Spiegelreflexkamera besitzen kennen das Problem mit der Tiefenschärfe. Oft stellt sich das Problem was soll ich anfokusieren sprich auf was soll ich scharf stellen, auf den Fisch oder auf den Fänger. Das Problem läßt sich am geschicktesten lösen indem man die Verschlußzeit erhöht und als Blende z.B. 11 oder 16 wählt. Das macht natürlich den Einsatz eines Stativs meistens unabkömmlich. Wahlweise kann man auch einen höher empfindlichen Film wählen z.B. ASA/ISO 400. Ich für meinen Teil verwende nach Möglichkeit nur ASA/ISO 100/200 Filme da sie eine optimale Farbgebung und eine knackige Körnung garantieren. Auch der Einsatz von optischen Filtern (Poolfilter) ist zu empfehlen. Sie nehmen die Lichtspiegelungen von der Wasseroberfläche.

Angeln an Landzungen

Monday, April 6th, 2009

Angeln kann nicht immer und überall funtionieren. Neben dem Köder sind auch Ort und Jahreszeit von Bedeutung. Im folgenden werden besonderheiten vom Angeln an Landzungen beschrieben. Das stark erwärmte Flachwasser mit häufig mulmigem Boden bietet dann zu wenig Sauerstoff. Die „Luft“ wird stickig und der Fisch muss „raus“. Das, was es im Frühjahr zu meiden galt, wird von den Räubern jetzt gezielt gesucht: Bewegtes, zirkulierendes Wasser und damit ein „erträglicher Standort“ mit strategisch günstigem Umfeld. Landzungen ragen in den Gewässerkörper hinein und „brechen“ damit die im Wasser existierenden Strömungen und Zirkulationen. Dort liegen also immer verschiedene Temperaturzonen dicht beieinander und es gibt deshalb ein deutlich breiteres Spektrum an Wohlfühlbereichen für Räuber UND ihre Beutefische. Immer hoch interessant für kapitale Räuber sind Bereiche, die neben einem guten „Wohlfühlbereich“ auch ein ordentliches Futterangebot bieten. Gerade im Sommer lieben die Futterfische nämlich häufig das wärmere Wasser, wogegen die Räuber etwas dunklere bzw. kühlere Zonen vorziehen. Landzungen sind deshalb ausgesprochen gute Plätze, denn hier gibt es neben häufig ausgedehnten warmen Plateaus unter Wasser (die Landzunge über Wasser verläuft meist unter Wasser flach weiter!) auch meist tiefere Gewässerbereiche in der Nähe. Das lieben große Räuber im Sommer, wenn Sie am Tage dem grellen Sonnenlicht in tiefes Wasser ausweichen können und zur Jagd am Morgen oder Abend auf die Plateaus bzw. deren Kanten einen schnellen Imbiss zu sich nehmen können.